E-Mailing starten
Planung ist gut. Versand ist besser.
Warum E-Mail-Kampagnen?
- Direkter Kanal, um potenzielle Kunden persönlich zu erreichen
- Skalierbar: Zeit- und ortsunabhängig, hohe Reichweite
- Persönliche Ansprache möglich
- Schnelles Testing verschiedener Ansätze und schnelle Optimierung
- Verknüpfbar mit digitalen Landing Pages
Vom Plan zur Praxis, so geht's:
- Eine qualitativ hochwertige Kontaktliste mit E-Mail-Adressen
- Eine eigene Absenderadresse mit Domain
- Eine kurze, persönliche E-Mail-Vorlage
- Ein E-Mail-Tool für den Massenversand
Tipp: Verwenden Sie nicht Ihre Hauptdomain für den Versand, sondern eine separate Subdomain – das schützt Ihre Unternehmenskommunikation.
Ihre Zielgruppe auswählen:
Definieren Sie genau, wen Sie erreichen möchten, z. B. Branche, Unternehmensgröße oder Region.
Die Adressauswahl:
- Wählen Sie die passende Branche aus
- Filtern Sie nach relevanten Kriterien (z.B. Region und relevanten Kontaktdetails)
1) Betreffzeile:
- Kurz, relevant und neugierig machend
- Sie entscheidet, ob Ihre E-Mail geöffnet wird.
2) Anrede & Einstieg:
Sprechen Sie den Empfänger persönlich an und nehmen Sie Bezug auf sein Umfeld oder aktuelle Herausforderungen. Ziel ist es, Interesse zu wecken und Nutzen aufzuzeigen.
3) Hauptteil – Ihr Angebot:
- Erklären Sie in 1-3 Sätzen, was Sie anbieten und welches Problem Sie lösen
- Beispiel: „Mit unserer Software automatisieren Sie die Terminplanung und sparen wöchentlich mehrere Stunden Verwaltungsaufwand – ohne komplizierte Umstellungen“
4) Call-to-Action (CTA):
Führen Sie den Kunden zum nächsten Schritt durch eine konkrete Handlungsaufforderung, beispielsweise:
- Terminvereinbarungen
- Infomaterial anfordern
- Dateien herunterladen
Wichtig: Machen Sie es dem Kunden so leicht wie möglich, idealerweise kann er mit ein bis zwei Klicks die gewünschte Handlung durchführen
5) Signatur:
Ergänzen Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten und eventuell auch Links zu Website oder Referenzen, so wirken Ihre E-Mails professionell.
Wichtig: Opt-Out-Möglichkeit ergänzen
Wählen Sie den richtigen Versandzeitpunkt, dies erhöht Öffnungsraten, da Ihre E-Mail dann im Posteingang ganz oben steht.
Der richtige Zeitpunkt hängt von Ihrer Zielgruppe ab:
- Wann ist meine Zielgruppe im Büro erreichbar?
- Wann sind Sie am empfänglichsten für neue Impulse?
- Welche Wochentage sind am wenigsten stressbelastet?
Allgemein sind Dienstag bis Donnerstag 8:00-10:00 Uhr und 14:00-15:00 Uhr geeignet. Kurz vor oder nach dem Wochenende, oder gegen Mittagspause und Feierabend, sind weniger geeignet.
Stärken Sie zuerst Ihre Absenderreputation, um nicht im Spam zu landen. Beginnen Sie mit niedriger Versandfrequenz (z.B. 20 E-Mails pro Tag) und steigern Sie sich nur langsam.
Wichtig:
Verwenden Sie für die für den E-Mail Versand nicht Ihre Hauptdomain. E-Mails von der Hauptdomain zu versenden birgt das Risiko, dass Ihre gesamte Domain bei Spam-Meldungen oder Blacklisting betroffen ist – inklusive Ihrer regulären Geschäftskommunikation.
Legen Sie fest, welche Kennzahlen Sie für den Erfolg Ihrer Kampagne brauchen.
Zum Beispiel diese:
- Öffnungsrate: Wie viele öffnen die Mail?
- Antwortrate: Wie viele antworten aktiv auf die Mail?
- Klickrate: Wie viele Klicks auf den Link?
- Bounce-Rate: Wie viele Mails kommen nicht an?
- Abmelderate: Wie viele melden sich vom Verteiler ab?
- Conversion-Rate: Wie viele führen die gewünschte Handlung aus?
Um diese Werte zu verbessern, können Sie A/B-Tests nutzen und testen, welche Varianten besser funktionieren. Testen Sie immer nur ein Element, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Rechtliche Rahmenbedingungen beim E-Mailing
Die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) regelt, wie Daten verarbeitet, gespeichert und verwendet werden dürfen und welche Daten (besonders) schützenswert sind. Bei der Verwendung von nicht selbst (per Double-Opt-In) erhobenen Daten, sollten Sie auf DSGVO-konforme Quellen achten.
Das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) regelt, was bei der Durchführung von Werbemaßnahmen erlaubt ist und was nicht. Laut UWG sollen keine irreführenden oder unerwünschten E-Mails versendet werden.
Wenn sich Unternehmen dafür entscheiden, trotz der rechtlichen Risiken E-Mail-Marketing ohne Double-Opt-In zu betreiben, dann gehen sie davon aus, dass die potenziellen Gewinne die Risiken aufwiegen könnten.
Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite sind keine Rechtsberatung und ersetzen keine anwaltliche Beratung. Werbetreibende haften selbst für durchgeführte Werbemaßnahmen. Um ungewollte Haftungsrisiken als Werbender mit E-Mail-Marketing zu vermeiden, beachten Sie bitte die genauen rechtlichen Rahmenbedingungen im Zuge des UWG oder greifen Sie auf die fachliche Einschätzung eines Rechtsanwalts zurück.